So machen Sie das Beste aus Ihren Resten

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Übrig gebliebenes Essen sollte nicht in der Mülltonne landen, sondern in aufbereiteter Form nochmals auf Ihrem Teller. Stefan Walch stellt hier ein paar Möglichkeiten vor, wie Sie schmackhafte Gerichte aus Resten zaubern.

 

Geeiste Gazpacho
Wer Salatgurken im Garten hat, wird in den Monaten Juli und August vielleicht nicht immer mit der rechtzeitigen Verwertung nachkommen. Für Gurken, die schon etwas länger liegen und nicht mehr so schön knackig sind, empfiehlt sich diese kalte Gurkensuppe. Sie ist schnell zubereitet und herrlich erfrischend in der heißen Jahreszeit!

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Veganer Gemüseeintopf
Dieser Gemüseeintopf sollte für alle, die auf tierische Produkte verzichten möchten, eine wahre Gaumenfreude sein. Bei veganer Lebensweise kommt es nicht selten vor, dass Gemüse übrig bleibt und das sollte nun wirklich nicht in den Abfall wandern, sondern als Zutat eines schmackhaften Eintopfs noch seine Bestimmung finden.
Die aufgeführten Gemüsesorten stellen natürlich nur eine Auswahl dar. Selbstverständlich können Sie alles verwenden, was Ihr Kühlschrank hergibt.

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Buntes Allerlei
Hier noch eine weitere Variante, wie Sie übrig gebliebenes Gemüse, Schalen und Fleischabschnitte weiter verwenden, ja sogar zu einem kulinarischen Hochgenuss machen können: Gemüseabschnitte und –schalen über Nacht in Wasser bei niedriger Temperatur gekocht und am Morgen durch ein Passiertuch gegossen, eignen sich hervorragend für kräftige Brühen und als Basis für Saucen und Suppen.

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Ratatouille
Ratatouille ist ein sehr variantenreiches Gemüsegericht. Klassischerweise enthält es Auberginen, Zwiebeln, Zucchini, Tomaten, verschiedene Sorten Paprika und Knoblauch. Somit finden schon viele Gemüsesorten Verwendung, die vielleicht noch in Ihrem Kühlschrank lagern. Je nach Jahreszeit können Sie aber auch auf Brokkoli, Lauch, Sellerie, getrocknete Tomaten, Tofu, schwarze Oliven und Kapern zurückgreifen. Ihrer Kreativität ist hier keine Grenze gesetzt.

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Eingelegte Tomaten
Eine sehr alte, aber sehr effektive Methode, Gemüse länger haltbar zu machen, ist das Einlegen. Ideal z. B. um Kirschtomaten zu verwerten. Funktioniert auch mit Trauben, Zwetschgen, Mirabellen und Aprikosen.

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Crêpes
Pfannkuchen erinnern mich immer an meine Kindheit. Wenn Sie sehr dünn, also als Crêpes, ausgebacken werden, finde ich sie besonders delikat. Das Schöne an Crêpes ist, dass sie geschmacklich neutral genug sind, um mit allem gefüllt werden zu können, was gerade verfügbar ist. Eine herzhafte Füllung macht aus einem Crêpe ein vollwertiges Hauptgericht, während ein süßer Crêpe ein großartiges Dessert ergibt.
Traditionell werden Crêpes auf einer gusseisernen Platte gebacken und mit einem Teigrechen glatt gestrichen, damit sie schön dünn werden. Aber die Pfanne Ihres Vertrauens tut es auch 😉

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Arme Ritter
Altes Brot essen macht kein Vergnügen. Allerdings muss es auch nicht gleich entsorgt werden. Unsere Großmütter wussten schon, wie man altbackene Brötchen oder Weißbrotscheiben in eine wunderbare Süßspeise umwandelt.
Arme Ritter sind im In- und Ausland bekannt. Sie tragen je nach Region unterschiedliche Namen (Rostige Ritter, Kartäuserklöße, French Toast, u v. m.) doch zwei Dinge haben sie alle gemeinsam: altes Brot bildet die Basis und sie sind ausnahmslos lecker!

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Ofenschlupfer
Ein Gericht, das dem „Armen Ritter“ verwandt ist, ist der sogenannte Ofenschlupfer, ein süßer Brotauflauf, den man vor allem im Südwesten Deutschlands kennt. Man verwendet dafür altes Brot, Brötchen, Toastbrot, Hefezopf oder trockenen Kuchen.
Als Variation kann das Gericht als Semmelauflauf, beispielsweise mit geriebener Zitronenschale, Vanille und Rosinen in einer Auflaufform, bedeckt mit geriebenen Semmeln, Zimt, Zucker und Butterflocken, gebacken werden. Der gebackene, in Scheiben geschnittene Auflauf kann in Butter gebraten und mit Kompott, Saft oder Vanillesoße serviert werden. Dazu passt auch allerlei Obst.

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