Allgemeine Geschäftsbedingungen Tagungen

  1. Der Vertrag ist abgeschlossen, sobald die Räume/Flächen bestellt und zugesagt oder, falls eine Zusage aus Zeitgründen nicht mehr möglich ist, bereitgestellt werden.
  1. Optionsdaten sind für beide Vertragspartner bindend. Das Hotel behält sich das Recht vor, nach Ablauf der Optionsdaten die reservierten Räume/Flächen anderweitig zu vergeben.
  1. Bei Anmeldung von mehreren Personen, insbesondere von Gruppen, muss im allseitigen Interesse die Teilnehmerliste mindestens 21 Tage vor Ankunft dem Hotel zur Verfügung stehen.
  1. Weicht der Inhalt der Reservierungsbestätigung von dem Inhalt der Anmeldung ab, wird der abweichende Inhalt der Bestätigung für den Gast und für den Hotelier dann verbindlich, wenn der Gast nicht innerhalb von 10 Tagen von der angebotenen Rücktrittsmöglichkeit Gebrauch macht.
  1. Reservierte Räume/Flächen stehen dem Leistungsteilnehmer nur zu der schriftlich vereinbarten Zeit zur Verfügung. Eine Inanspruchnahme der Räume/Flächen über den vereinbarten Zeitraum hinaus bedarf der vorherigen Rücksprache mit dem Hotel. Reservierte Hotelzimmer stehen dem Gast von 14 Uhr am Anreisetag bis 11 Uhr am Abreisetag zur Verfügung. Sofern nicht ausdrücklich eine Ankunftszeit vereinbart wurde, behält sich das Hotel das Recht vor, bestellte Hotelzimmer nach 18 Uhr anderweitig zu vergeben.
  1. Der Gast wird gebeten, bei vorzeitiger Abreise seine Abreise dem Empfang bis spätestens 20 Uhr am Vortag der Abreise mitzuteilen; bei Abreise bis 18 Uhr ist der halbe Zimmerpreis, nach 18 Uhr der volle Zimmerpreis zu zahlen.
  1. Welche Leistungen vertraglich vereinbart sind, ergibt sich aus der Ausschreibung in der Seminarmappe und aus den Angaben in der Reservierungsbestätigung, die darauf Bezug nimmt. Soweit nichts anderes vereinbart ist, gelten die Angaben in unserer Seminarmappe mit den jeweils gültigen Preisblättern.
  1. Eine Rückvergütung bestellter, aber nicht in Anspruch genommener Leistung ist nicht möglich.
  1. Das Hotel haftet nicht für mitgeführte Sachen in den Veranstaltungsräumen, mit Ausnahme bei grober Fahrlässigkeit, Vorsatz oder vereinbarter Verwahrung. Die Gegenstände (z. B. Dekorationsmaterial) haben den brandschutztechnischen Anforderungen zu genügen. Das Hotel kann einen entsprechenden Nachweis verlangen.
  1. Überschreitet der Zeitraum zwischen Vertragsabschluss und Leistungserstellung sechs Monate, so behält sich das Hotel das Recht vor, Preisänderungen ohne vorherige Ankündigung vorzunehmen.
  1. Ändert sich nach Vertragsabschluss der Satz der gesetzlichen Mehrwertsteuer, so ändert sich der vereinbarte Preis entsprechend.
  1. Bei Um- bzw. Abbestellungen von reservierten Räumen/Zimmern und Arrangements bezahlt der Gast folgenden Ausfallschaden: *

bis 61 Tage vor Veranstaltungsbeginn            20 %
zuzüglich Ersatz von                                       33 %
der Miete des entgangenen Umsatzes (Speisen und Getränke) ¹

60 bis 31 Tage vor Veranstaltungsbeginn       40 %
zuzüglich Ersatz von                                       66 %
der Miete des entgangenen Umsatzes (Speisen und Getränke) ¹

bis 30 Tage vor Veranstaltungsbeginn             90 %
zuzüglich Ersatz von                                        66 %
der Miete des entgangenen Umsatzes (Speisen und Getränke) ¹

* Diese Stornofristen stellen den Hotelier schlechter, als es die gesetzliche Regelung tut. Nach dem Gesetz steht dem Gast nämlich kein Rücktrittsrecht zu. Die hier angegebenen Stornofristen können als Muster dienen, wenn sie vom Besteller verlangt werden.

¹ Soweit noch nicht festgelegt gilt der durchschnittliche Verzehr ähnlicher Veranstaltungen pro Person.

Dem Kunden steht der Nachweis frei, dass die oben genannten Ansprüche nicht in voller Höhe entstanden sind. Dem Hotel steht es frei einen höheren Schadensersatz zu verlangen, sofern es diesen nachweist.

  1. Eine Änderung der Teilnehmerzahl muss spätestens 7 Tage vor Veranstaltungsbeginn mitgeteilt werden, andernfalls wird mindestens die bestellte Anzahl der vereinbarten Leistungen bzw. Arrangements in Rechnung gestellt. Die Abmeldung von mehr als 5 % der gemeldeten Teilnehmer ist ausgeschlossen
  1. Der Veranstalter/Besteller haftet für die Bezahlung eventuell von den Veranstaltungsteilnehmern zusätzlich bestellter Speisen und Getränke.
  1. Das Hotel kann mangels anderweitiger Vereinbarung einen Vorschuss in Höhe von 50 % der Gesamtkosten verlangen.
  1. Störungen an zur Verfügung gestellter technischer oder sonstiger Einrichtung werden, soweit möglich, sofort beseitigt. Eine Zurückbehaltung oder Minderung von Zahlungen kann jedoch nicht vorgenommen werden.
  1. Das Anbringen von Plakaten, Dekorationsmaterial und anderen Gegenständen bedarf der vorherigen Zustimmung des Hotels. Der Auftraggeber übernimmt die Gewähr dafür, dass das Dekorationsmaterial den feuerpolizeilichen Anforderungen entspricht. Das Hotel kann die Vorlage einer entsprechenden Bestätigung der Brandschutzbehörde verlangen.
  1. Soweit das Hotel für den Veranstalter technische oder sonstige Einrichtungen beschafft, handelt es im Namen und für Rechnung des Veranstalters. Der Veranstalter haftet für Schäden und ordnungsgemäßer Rückgabe dieser Sachen und stellt das Hotel von Ansprüchen Dritter aus dieser Überlassung frei.
  1. Der Veranstalter und seine Gäste dürfen Speisen und Getränken nur mit schriftlicher Zustimmung des Hotels mitbringen. In diesen Fällen wird eine zusätzliche Servicegebühr oder ein Korkengeld berechnet.
  1. Die Untervermietung überlassener Räumlichkeiten und Flächen ist nicht gestattet.
  1. Zeitungsanzeigen, die Einladungen für Besucher des Veranstalters enthalten, bedürfen der vorherigen schriftlichen Zustimmung des Hotels. Andernfalls ist das Hotel berechtigt die Veranstaltung zu untersagen, wobei die Zahlungspflicht des Veranstalters bestehen bleibt.
  1. Hat das Hotel begründeten Anlass zu der Annahme, dass die Veranstaltung den reibungslosen Geschäftsbetrieb, die Sicherheit, die Ordnung oder den Ruf des Hauses gefährdet, sowie im Falle höherer Gewalt, oder bei nicht vereinbarten politischen Veranstaltungen, kann das Hotel vom Vertrag zurücktreten. Hat der Veranstalter den Grund für den Rücktritt zu vertreten, so bleibt seine Zahlungspflicht bestehen.
  1. Unsere Rechnungen sind binnen 8 Tagen ab Rechnungsdatum ohne Abzug zahlbar.
  1. Berichtigung von Irrtümern sowie von Druck- und Rechenfehlern bleibt vorbehalten.
  1. Alle Ansprüche gegen das Hotel verjähren in einem Jahr ab dem gesetzlichen Verjährungsbeginn. Dies gilt nicht bei Ansprüchen, die auf einer grob fahrlässigen oder vorsätzlichen Pflichtverletzung des Hotels bestehen.
  1. Die Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen des Vertrages oder dieser Bedingungen berührt nicht die Wirksamkeit der übrigen Vereinbarungen. Nebenabreden und Änderungen bedürfen zu ihrer Gültigkeit der Schriftform.
  1. Erfüllungsort und Gerichtsstand ist der Sitz des Hotels.

(Stand: 1. Januar 2019)

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